Hydra (Horror Stories 5) Edgar Keiser

ISBN:

Published: June 3rd 2013

Kindle Edition

209 pages


Description

Hydra (Horror Stories 5)  by  Edgar Keiser

Hydra (Horror Stories 5) by Edgar Keiser
June 3rd 2013 | Kindle Edition | PDF, EPUB, FB2, DjVu, audiobook, mp3, RTF | 209 pages | ISBN: | 5.77 Mb

HORROR STORIES umfasst einen Zyklus von Kurzgeschichtensammlungen. Das Genre „Horror“ wird dabei weitläufig interpretiert- die Grenzen zu „Thriller“, „Fantasy“ und „Science-Fiction“ bleiben fließend. Konzeptionell stellen die gesamten Buchtitel einenMoreHORROR STORIES umfasst einen Zyklus von Kurzgeschichtensammlungen. Das Genre „Horror“ wird dabei weitläufig interpretiert- die Grenzen zu „Thriller“, „Fantasy“ und „Science-Fiction“ bleiben fließend. Konzeptionell stellen die gesamten Buchtitel einen Bezug zur griechischen Mythologie her, die in ihrer Vielfalt dem Horrorgenre thematisch seit jeher reichlich Inspiration liefert.Der vorliegende Band HYDRA:Neun Horrorgeschichten zwischen Grün und Rot.Die Geschichte von der Parkbank, die einen neuen Anstrich erhieltDie Geschichte von der Olympiasiegerin, die alles verlor, was sie liebteDie Geschichte von dem Mann, der so gerne gestorben wäreDie Geschichte von dem Geist, der einen Wunsch erfüllteDie Geschichte von dem unheimlichen RhythmusDie Geschichte von dem Mädchen, das nicht gehorchen wollteDie Geschichte von dem Wanderer mit WeitblickDie Geschichte von der Frau, die einmal zu oft telefonierteDie Geschichte von dem Eroberer, der nicht zuhören wollteLeseprobe aus Der Todeshändler:Eugene wollte die Tür wieder schließen, da er das Gespräch als beendet ansah, aber Mr.

Baldwin ließ sich davon nicht beeindrucken.„Welch eine gesunde Einstellung“, lobte er und kam einen Schritt näher. Er stand nun fast im Türrahmen, und Eugene verspürte ungewohnterweise Hemmungen, dem Mann einfach die Tür vor der Nase zuzuschlagen.„Die weltlichen Dinge haben absoluten Vorrang, das ist auch meine Meinung“, erklärte Mr. Baldwin, während er Eugene mit seinen grünen Augen eindringlich ansah. Eugene war davon überzeugt, dass es sich um Kontaktlinsen handelte.„Aber“, so fuhr Mr.

Baldwin mit erhobenem Zeigefinger fort, „es kann sich als nützlich erweisen, vorausschauend zu denken. Dies kann im Fall der Fälle einen Vorteil von unschätzbarem Wert bedeuten.“Eugene sah demonstrativ auf die Stelle an seinem Handgelenk, wo sich normalerweise seine Armbanduhr befand. Sie lag noch im Badezimmer.„Es ist schon spät“, verkündete er nichtsdestoweniger.

„Mr. Baldwein, es hat mich sehr gefreut, aber ich muss zur Arbeit.“„Baldwin“, korrigierte Mr. Baldwin lächelnd, „Peter Baldwin. Mr. Leonard, bitte schenken Sie mir nur noch eine halbe Minute Ihrer zweifellos wertvollen Zeit, und Sie werden anschließend möglicherweise der Meinung sein, dass es sich gelohnt hat.“Eugene fluchte innerlich.„Also gut, was liegt an?“Mr. Baldwin räusperte sich und öffnete seine Aktentasche. Sie war aus hellem, eher farblosem Leder gefertigt und weckte bei Eugene instinktiv unangenehme Empfindungen.„Sehen Sie, Mr.

Leonard, für den vergleichsweise geringen Betrag von zwei Dollar überlasse ich Ihnen ein Zertifikat, welches Sie ermächtigt … nun ja, ohne großen Aufwand sterben können.“Der Mann räusperte sich ein weiteres Mal, fingerte in seiner Tasche herum und holte einige Papiere hervor.„Sie sind dadurch in der glücklichen Lage“, fuhr er fort, „den Tod in Anspruch nehmen zu können, wann und wo immer Sie wollen.

Der Tod ist in vielen Fällen wahrhaftig eine Erlösung, und ich bin davon überzeugt, dass Sie es zu gegebenem Zeitpunkt auch so empfinden werden.“Eugene war Mr. Baldwin sehr dankbar, dass er so unmissverständlich gesprochen hatte, ohne um den heißen Brei herumzureden.



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